Mittwoch, 25. Januar 2006

hungover...

könnte man meinen gesamtzustand derzeit am besten beschreiben, da ich seit Donnerstag in einer endlosschleife meinen geburtstag am feiern bin. Aufgrund diverser gegebenheiten gab es die night out party bereits am Donnerstag und die verbrachte ich mit ein paar Mädels in einem torontianischen hot spot...ein mediteran angehauchtes resto, dass nach halb elf sich nicht nur in einen club, sondern auch in einen meat market wandelt. Die Musik war mäßig, die Cocktails dafür umso besser, so dass ich irgendwann meine schmerzenden Füsse nicht mehr gespürt haben und wir haben drchgehalten bis zum schluss und hatten eine menge spass. Freitags ging es dann zum letzten Mal auf die Hütten

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und da war es atemberaubend schön...frisch gefallener Schnee, überall wo man hinsah

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und die sonne hat alles gegeben. Freitag abend ging die Party dann weiter, diesmal mit rotwein vorm Kaminfeuer. Yasmin war dabei und Nick und Charlotte auch und ich bin mal wieder als letzte ins bett. Konnte ja auch nicht ahnen, dass Matthew morgens um sechs auf der suche nach "my Suzie" war

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und dann irgendwann auch auf mich stiess. Im wahrsten Sinne des Wortes. Am Pancake frühstück konnte ich jedenfalls nicht teilnehmen, aber als es dann für uns nicht skifahrenden um 12 Gin tonic gab ging es mir doch glatt wieder so gut, dass wir uns dann auch endlich mal auf zum snowshoen machen konnten, nur, um gleich wieder zurück zu gehen, um den rotwein zu holen und denselbigen dann im Schnee zu kredenzen.

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Abends ging es dann ein wenige ruhig zu und nach einem deftigen Steakdinner ging es dann früh in die Federn, denn Sonntag wollte ich mal ein weniger verkatert sein und noch ein letztes Mal diese Idylle geniessen. Dies habe ich dann auch getan, indem ich mit Matthew eine wanderung gemacht habe und nochmal ein letztes Mal schlittenfahren...

Montags war dann endlich mal die "offizielle" Geburtstagsfeier hier zu Hause und die Nachbarin kam, und hat nach reichlich sektkonsum noch Apfelmartinis für uns geshakt...was natürlich schon wieder für kopfschmerzen gesorgt hat. Dennoch hatte ich einen total schönen Tag, da ich mich reichlich selbst beschenkt habe und nochmal an Ecken war, die ich lieb gewonnen habe. Ausserdem war es total schön, die vielen Stimmchen auf dem AB zu hören und die Gratulation via emails...thanks guys!!!

Ja, und heute ist mein letzter tag und da werde ich der verschneiten Stadt noch einmal auf meine Weise tschüss sagen, während ich mich natürlich schon total auf zu Hause freue...
also, bis nächste woche oder bis bald...

Donnerstag, 19. Januar 2006

Nanny wanted...

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für diese beiden Gören, die ja, wenn es ihr Gemüt erlaubt, auch mal so richtig süss sein können. Ansonsten sollte man masochistisch veranlagt sein, es nicht persönlich nehmen, wenn man angekotzt wird, im übertragenen wie auch im wörtlichen sinne und es mit humor nehmen, wenn man mit weniger respekt behandelt wird als eine Pradahandtasche. Von Vorteil ist, wenn man einer erhobenen Stimme was Gutes abverlangen kann. Leute, die all dies persönlich nehmen sollten, sollten von einer Bewerbung absehen.

Dienstag, 17. Januar 2006

the story continues...

aber nicht, bevor ich erwähnt habe, dass ich dieses wochenende nach Jahren nochmal auf Skiern gestanden habe...Susanne und Bruce mieten in den Wintermonaten stets eine farm, die 1,5 autostunden nördlich von Toronto liegt und wo es Natur pur gibt. Ein paar schnuckelige Farmen hier und dort, aber ansonsten schön unberührt und mit ganz viel weissem Pulver. Bruce hatten dieses WE die Wonne, ohne Susanne zu fahren, da Sie es vorzog, ein paar Tage in South Beach zu verbringen. Damit konnten Bruce und ich zwar nur schwer leben, haben das Wochenende dennoch so gut wie es ging hinter uns gebracht. Und ich fand es natürlich ganz super, das Skifahren zu versuchen und ich war auch nur ein bisschen neidisch auf die kleinen pubsis, die mich immer mal wieder überholten...

Aber der NYC trip will ja noch zu ende erzählt werden. dicht gefolgt von dem plan, rack zu werden, stand unser zweites vorhaben, die statue of liberty von innen zu sehen. An diesem tag hatten wir und nämlich aufgemacht, downtown manhatten zu erkunden-die freiheitsstatue liess sich aber nur von innnen besichtigen, wenn man bereits morgens um acht uhr dort erscheint. das stand also auf em schedule for the day after.zu fahren, da Sie es vorzog, ein paar Tage in South Beach zu verbringen.

Aber der NYC trip will ja noch zu ende erzählt werden. dicht gefolgt von dem plan, rack zu werden, stand unser zweites vorhaben, die statue of liberty von innen zu sehen. An diesem tag hatten wir und nämlich aufgemacht, downtown manhatten zu erkunden-die freiheitsstatue liess sich aber nur von innnen besichtigen, wenn man bereits morgens um acht uhr dort erscheint. das stand also auf em schedule for the day after. In nächster Nähe fanden wir nichtsdestotrotz noch einiges aufreibendes zu sehen, nicht zuletzt den Ground Zero. Lässt man alle emotionen beiseite, ist der Platz an sich natürlich nur wenig spektakulär, da es sich derzeit um eine baustelle bzw. ein Loch im Boden handelt. Geht man allerdings zur nahegelegenen Ubahnstation, findet man diverse Bilder, gemahlt von zurückgebliebenen Kindern, adressiert an verlorene Elternteile und spätestens dann wird es emotional.

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Die Memorytafeln tun ihr Übriges dazu und schnell finden die Gedanken zurück an den Moment, der soviel und doch so wenig verändern sollte. Ich war damals ganz schön sauer, als Peter Kloeppel "Der schwächste fliegt" unterbrach...

Natürlich war es, besonders in Gesellschaft meines Bruders obligatorisch, die Wall street anzuschauen,

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aber es erklärt sich sicherlich von selbst, dass ich kaum denselben enthusiasmus aufbringen konnte wie tom, aber interessant fand ich es dennoch. Da wir uns die Zeit an diesem Tag nicht an der Freiheitsstatue vertreiben konnten, liefen wir wieder einmal durch verschiedenste strassen New Yorks und kehrten gleich beim Italiener um die Ecke ein. Dort verbrachten wir dann die nächsten fünf stunden bei einer sehr guten unterhaltung und der kredentzte wein sowie das essen taten ihr Übriges. Auch wenn ich nicht mehr weiss, wie ich dir treppen zum hostel hoch gekommen bin -mission accomplished- war ich doch noch voll der überzeugung, am nächsten morgen um acht das Innenleben des Wahrzeichens NY zu betrachten. Nunja, um sechs uhr morgens habe ich dann erstmal terz gemacht, da ich dachte, meine tasche sei verloren, und oh wunder, ich hatte ja meine klamotten schon an, aber das war dann gott sei dank falscher Alarm. Toms kommentar "jetzt wo de aufbist, kannste schon mal duschen gehen" ignorierte ich in der hoffnung, er würde unser vorhaben vergessen. So gern ich diese statue auch sehen wollte, mein schädel brummte dermaßen, als hätte mir jemand eine verbraten. Resultat daraus war, dass wir beide im Bett lagen und über das Hoffen, von dem jeweils anderen zum aufstehen motiviert zu werden sind wir dann wieder ins delirium gefallen und um neun uhr aufgewacht. Alles klar, dass machen wir dann eben beim nächsten Mal...

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Immerhin haben wir es an dem tag noch auf eine drei stündige tour auf dem hudson river verbracht, die sehr kurzweilig und aufschlussreich war. Die sonne tat ihr einiges dazu und so hatten wir noch einen einen tollen relaxten letzten Abend, der beim rotwein im Hochbett enden sollte,

da das glas vino an der park avenue einfach zu teuer war. Dass wir uns dermaßen mit der U-Bahn verfranzt haben, dass wir nicht mehr rechtzeitig zum guggenheim kamen, sollte an dieser Stelle unkommentiert bleiben, denn ein bisschen angefressen bin ich darüber immer noch. Naja, noch ein grund mehr, noch einmal an diesen Ort zurück zu kehren, den man mit worten kaum beschreiben kann...

Mittwoch, 11. Januar 2006

snowfaces, air force one

so beschrieb man tom und mich, als wir uns plötzlich in einer strasse wieder fanden, in der ausschliesslich afro-amerikaner rumhingen und scheinbar ein Interesse an uns hatten, nicht unbedingt ein positives allerdings. Von jetzt auf gleich herrschte eine komische atmosphäre um uns herum, was dazu führte, das wir unsere Schritte beschleunigten und ich meine tasche fester hielt. Gerade noch die horenten Preise von James Rizzi bedauert- jetzt mal wieder unsere unbedarftheit. Passiert is nichts und wir fanden auch schnell wieder in sicheres Gefilde, aber strange war es dennoch.

Mein Gedächnis, das manchmal doch sehr einem schweizer käse ähnelt, macht es mir gerade unmöglich, die fortsetzung unseres Trips chronologisch zu beschreiben, aber ich werdes mein bestes tun, um nicht all zu viel zu vergessen.

Achja, aufgrund des feiertages haben wir uns am 1. Weihnachtstag auf den Weg gemacht, alle denkbaren viertel zu erkunden...
Dazu gehörte dann auf den Spuren Allen Ginsbergs zu wandern und Greenwich village zu entdecken, beim fledermausverkauf im China town live dabei zu sein, SoHo zu streifen und dem ein oder anderen geschäft einen besuch abzustatten. Dieser Tag war einer der Extreme, weil wir soo viele, vor allem diverse Eindrücke sammeln konnten, leider hat uns das Wetter an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht und irgendwann wollten wir-NYC hin oder her-nur noch heim, weil wir seit stunden unterwegs waren und dass in sneakers und ohne Schirm und irgendwann fing die Pfütze im Schuh einfach an zu nerven. Beim ersten vino war das allerdings vergessen, schliesslich trägt auch das dazu bei, unseren Trip unvergesslich zu machen...Tom hatte an diesem Abend gleich noch eine völlig neue Erfahrung gemacht, denn wir waren ja schliesslich im schwulen viertel und "Tom sooooo hot". Wir hatten kaum an der Bar Platz genommen, da hatte sich gleich mal ein trupp Mexikaner um uns versammelt, um mal die sexuellen präferenzen toms abzuchecken. Als denen klar wurde, dass Tom nicht schwul ist, sich dennoch in einer schwuppen Bar befand,verhatte, hatte die kleine crew ihre Mission: tom bekehren. Für mich war das natürlich einen heidenspass, zuzuschauen, wie tom da mit worten und streicheleinheiten zur vernunft gebracht werden sollte, ich glaube, er fand es ein wenig weniger aufregend. Als nichts fruchtete, wurde dann auch noch die obligatorische beste Freundin angerufen, denn wenn Carlos nix von Tom haben sollte, dann doch wenigstens jeanette. Die war aber gott sei dank weihnachten am feiern.Immerhin bekamen wir ein paar tuntige leuchtbändchen geschenkt und tom einen ego-boost der anderen Art. Uns wäre es natürlich lieber gewesen, sie hätten unsere 10 dollar teuren Camparis bezahlt, aber was will man machen.

Nach einer schlaflosen Nacht für Tom, da unsere Zimmernachbarn ihre lautstarken Gespräche auch um fünf uhr morgens noch nicht einstellen wollten-mich das aber nur peripher tangierte- war zumindest schonmal der Plan für den Abend klar: "Heute Abend besauf ich mich, noch so eine Nacht geht garnet..."

Dienstag, 10. Januar 2006

nebenbei

frauengeschundene männerseele sucht jetzt bald eine
wohnung. also wenn ihr was wisst. 1-2 zkb alleine oder große wg mit willigen
bräuten. findet beides sehr gut. angebote bitte an mich. aber nur ernstgemeinte. ab April

zur abwechslung mal wieder ein bisschen text.

mittlerweile ist bei mir mal alles wieder back to normal. tom ist seit samstag weg und damit auch meine motivation, noch länger hier zu bleiben. Aber es is ja nicht mehr lang und die nächsten drei wochen werde ich damit verbringen, abschied von all den schönen sachen zu nehmen, bis dato verpasstes noch zu erleben und den umsatz der LCBOs noch einmal in die höhe zu treiben.

Aber erstmal gilt es ja, von meinem trip zu den bereits gezeigten fotos zu berichten..

New York ist eine sehr interessante, vielfältige, cosmopolitische, kulturelle und absorbierende metropole. ok, weiss, is nix neues, stimmt aber einfach und dass beschreibt eben auch meinen Eindruck, den ich in den vier tagen bekommen habe. Wir hatten tagtäglich ein Mammutprogramm und tom und ich sind wohl die einzigen menschen in der westlichen welt, die in dieser fressattackengeprägten zeit an gewicht verloren haben, einfach aus dem grund, da wir die stadt zu fuß erkundigen wollten, auch wenn die distanzen nur unwesentlich grösser sind als die von der luke zur lindenstrasse, ausserdem muss man sich in NY entscheiden, ob man gut trinken oder gut essen will, und wer uns kennt, kann sich denken, wozu wir uns entschieden haben. Oder doch nicht? Wie dem auch sei, nebst all den schönen eigenschaften, die diese location zu bieten hat, ist die stadt nicht gerade ein billiges vergnügen. Und das ist noch nett formuliert.

Anyway, unseren Spass hatten wir auf jeden fall, wenngleich der tag des abfluges erstmal mit einem hungover begann, da wir uns den tag davor es nicht nehmen liessen, mit caipi, sekt und rotwein ein vorweihnachtsfest mit meinen sklaventreibern bzw. gasteltern zu verbringen. das Kofferpacken wurde dann erstmal auf den nächsten tag verschoben, musste jedoch bei kerzenlicht stattfinden, da erstmal für ein paar stunden stromausfall herrschte. schlimmer war, dass die katergeplagen alle erstmal auf einen kaffee warten mussten, aber auch das ging vorbei.gut gelaunt und voller vorfreude und einem nervösen magen und noch nervöserem kopfdröhnen haben wir unseren flug unbeschadet überlebt und bezogen am frühen Abend erstmal unsere bleibe-ein hostel in chelsea. Den Abend verbrachten wir dann mit einem netten spaziergang in chelsea und cocktails im cubacafe um die ecke...bis uns die preise uns ins bett schickten. Chelsea ist ein sehr nettes viertel mit vielen kleinen (schwulen-) bars, restaurants und cafes und netten galerien,ausserdem ein guter ausgangspunkt, um die stadt, bzw. einen teil der stadt zu erkunden.

Der nächste tag stand dann ganz im sinne von den typischen touriattraktionen. Vom Empirestatebuilding, bis zum Rockefellercenter über MoMA und central park sowie das bestaunen einiger geschäfte an der fifth avenue war alles dabei. ein gin tonic zwischendurch und ein untypsiches weihnachtsessen beim italiener schlossen unseren heiligen abend ab. Ein bisschen seltsam war es schon, weihnachten so unkonventionell zu verbringen, denn an mir ging völlig vorbei, dass überhaupt weihnachten war. Nur der umstand, dass am ersten weihnachtstag alle attraktionen geschlossen hatten, liess mich das nochmal ins gedächtnis rufen...

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