Montag, 28. November 2005

spätestens nach sex and the city

is is all about Martinis. Während ich am Anfang den hype um Martinis hier überhaupt nicht verstanden habe, weil
das Zeug, welches man vor, nach oder zwischen was auch immer trinkt, auf meiner rangliste ganz weit hinten steht, wurde ich jetzt eines besseren belehrt. Martini ist hier nämlich das Synonym für Cocktails, den man aus fancy gläsern sippt und sich dabei ziemlich cosmopolit vorkommen darf, vor allem wenn man denselbigen cocktial trinkt, ein leckerer mix aus cranberrysaft, contreau und vodka. Das ganze sieht dann so aus.

cosmos

Den habe ich am Samstag mit ein paar Mädels konsumiert, bevor es hier -nach langer Abstinenz- endlich nochmal auf den tanzflur ging. Auch wenn das Afterlife ein nur mäßiger Club war und mein afterlife sich am anderen Tag erbärmlich angefühlt hat, war es doch nochmal richitg cool, ein wenig durch die Gegend zu zappeln. Nach alter Manier ging es dann morgens zum Katerfrühstück zum goldenen M, wenngleich meine Lust auf fett nur halb befriedigt werden konnte, da es erst ab elf uhr burger gibt und ma vorher mit frühstück vorlieb nehmen muss. Aber solange man sich die dinger nicht anschaut, die einem an dieser Stelle als Eier deklariert werden-um dies nachzuvollziehen bedarf es nämlich eines guten Maßes an Phantasie- kann man einem solchen morgen damit leben.

Die Temperaturen steigen so langsam wieder in den Plusbereich, aber meine minus 13 Grad Erfahrung habe ich schon hinter mir. Bin gespannt, was noch kommen mag.

Donnerstag, 24. November 2005

Mein erster Schnee in Kanada...

und zwar nicht auf em Tablett, sondern vor der Tür. Die ersten 15 cm liegen bereits, wohl mehr, als Trier den ganzen Winter über sehen wird. Es sieht total schön draussen aus, dennoch hätte ich mich gefreut, wenn sich diese Erfahrung noch ein bisschen herausgezögert hätte. Es is ja noch nich mal Dezember...

Bild-062

Mittwoch, 23. November 2005

einen Blick aufs Thermometer

...und ich nehme Abstand davon, in die Joggingschuhe zu hüpfen und bleibe stattdessen länger im Bett.
Ein bisschen mehr Zeit zum Aklimatisieren brauche ich schon noch, und minus acht ist nun wirklich kalt- wenngleich das für mich nur einen kleiner Vorgeschmack ist auf das, was noch kommen mag...

Gestern Abend habe ich einen Vortrag zu Schiller im Goetheinstitut angeschaut, geleitet vom Intendanten des Staatstheaters in Stuttgart, in dem es darum ging, ein anderes, "moderneres" Licht auf den Grand Sir des freedom of thought zu werfen. Mit Mitschnitten von Performances Frank Castorfs sowie aktuellen, unkonventionellen Aufführungen der diesjährigen Schillertagen war es eine sehr interessante Darstellung, wenngleich sich das ältere Publikum nicht so sehr mit den außergewöhnlichen Umsetzungen anzufreunden vermochte. Daraus ergab sich jedoch eine konstruktive Diskussion und rundete den Abend prima ab. Asserdem weiss ich seitdem, dass es in Mannheim eine Cheating-Agentur gibt. Männer zahlen 150 Euro, für Frauen ist die erste Hilfe zum Betrügen ihrer Göttergatten eine kostenlose Dienstleistung...

Montag, 21. November 2005

zwiebelkuchen und sekt am Mittag

Es sind gerade halb zwei, und ich bin nicht noch, sondern wieder putzmunter, da ich gestern um neun Uhr das bett aufsuchen musste, weil ich einfach nix mehr gewöhnt bin, oder wie sagt man noch so schön...

Jedenfalls hatten Susanne und ich die tolle Idee, mal wieder etwas aus Teig herzustellen, diesmal mit Zwiebeln. Wieder eine Kombination, die höchst prekär is, da Teige mir einfach nie wohlgesonnen sind, und Zwiebeln in rauhen Mengen definitiv nicht zu meinen favorisierten Zutaten in was auch immer sind. Anyway, we gave it a try. Da Susanne genauso gerne backt wie ich, haben wir erstmal Sektchen aufgemacht,um uns quasi Mut anzutrinken. Naja. die erste Flasche war leer, da war der Teig immer noch nicht aufm Blech, aber immerhin eine Grundlage geschaffen. Weisswein auf, und ja, nach anfänglichen Schwierigkeiten war der Teig- "Susi, Teig muss man ausrollen BEVOR man ihn auf ein Blech macht" irgendwann aufm Blech. Um alles richtig zu machen, haben wir uns natürlich strikt an die Backanleitung gehalten und dementsprechend den teig auf butterpapier ausgerollt...das outcome davon war, dass wir zwiebelkuchen mit Papier geschaffen hatten. Schmeckt nich so doll, muss ich sagen. Nachdem under Abendessen damit zunichte war, haben wir dann beschlossen, uns flüssig zu ernähren- also musste noch eine Flasche Wein her. Das bisschen Käse hinterher konnte meinen Zustand auch nicht mehr normalisieren und um Bruces Leber essen zu können,hätte ich dann doch erstmals in Delirium verfallen müssen. Also doch besser Bett...

SamstagAbend war ich mit Jasmin, eine süsse Kanadierin Anfang dreissig, den Film WATER anschauen. Er handelt von Indien und von den nichtvorhandenen Rechte einer Frau zu Beginn der Gandhi- Ära. Ein fulminanter, emotionsgeladener Film mit tollen Bildern und schönem Soundtrack. Und danach habe ich dann nach circa 2,5 Monaten Abstinenz mich in einem pub wieder gefunden, in dem man Rauchen durfte. In Kanada ist es seit fünf Jahren untersagt, an öffentlichen Plätzen zu rauchen, es gibt bis Ende diesen Jahres noch ein paar wenige Ausnahmen, d.h. wenn der Pub einen seperaten Raum mit entsprechender Air-Conditioning aufweisen kann, darf darin geraucht werden. Und jetzt weiss ich auch, was ich hier so garnicht vermisse, denn es ist ein traum, stunden in einer kneipe abzuhängen und danach nicht wie ein Aschenbecher zu riechen. Oder wie die Idealbank...

Samstag, 19. November 2005

How to comment...

Dank an die Koryphäe auf dem Gebiet der Weblogs, dass euch nun endlich die Möglichkeit gegeben wurden ist, fleissig Kommentare aller Art zu verfassen. Also, ab jetzt bitte keine Ausreden mehr, sondern einfach drauflos schreiben!

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