Sonntag, 1. Januar 2006

für den anfang ein paar fotos...

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Samstag, 31. Dezember 2005

happy new year's

bevor wir diesem aufregenden Jahr endgültig lebewohl sagen werden, möchte ich auf diese Weise erstmal allen einen unvergesslichen Silvsterabend wünschen und dass dahingehend all eure Erwartungen noch übertroffen werden. Ausserdem wenige Delirien und ein exzellentes Katerfrühstück für morgen früh. Wir bereiten uns gerade ganz entspannt auf einen noch entspannteren Abend vor und ich wage mich das das erste Mal, trotz fonduefettnarbe und gleichen Protagonisten wie vor Jahren das erste Mal an eine Fonduesesssion ran, aber ich bin guter Dinge. Falls der Abend unfallfrei und ohne Schneechaos von statten gehen sollte, werden wir uns später downtown begeben, denn dort findet eine riesenparty vor der City Hall statt, mit Livebands und softtrinks, bei uns ist ein Koma also denkbar unwahrscheinlich....Also, bis nächstes Jahr.......

Montag, 19. Dezember 2005

noch einmal schlafen...

und dann wirds bei mir auch ein Stückchen familiär- die Vorfreude ist riesig...

Heute hat die Infantilisierung bei mir mal wieder zugeschlagen, hervorgerufen durch einen heiteren Nachmittag an einem lustigen Hügel. Bin mit Matthew und Jessica zum Schlittenfahren und hatte mindestens genauso viel Spass wie die Kids. Eine gutes Unterfangen, wenn man Kids bei Laune halten will, und der Ermüdungsfaktor bei denselbigen ist auch nicht zu verachten.
Gestern Abend gabs noch ne eine hierzulande typische Weihnachtsparty mit allerlei Deutschen und Schweizern. Highlight des Abends war das Zusammenstossen auf einen ausgewanderten 70jährigen Münsteraner, der mir zum einen erklärte, dass er Austern liebe, aber immer nur vier essen würde, damit er nicht zu horny werden würde -herzerfrischend, diese direkte Art- und dass die Dönerbuden in der Heimat ihm es schwer machen würden, einen guten deutschen Münsteranerirgendwasschnaps kredenzt zu bekommen. Letzteres war übrigens die Antwort auf meine Frage, welches Land er favorisiert. Klingt einleuchtend...

Meine Party mit Bruce war der Knaller. Wir waren zu einer Party eingeladen, um den diesjährigen Globe and Mail (eine der meistgelesenen Tageszeitungen hier in Kanada) Fashiondesigngewinner zu zelebrieren. War sehr witzig, da es Spass gemacht hat, mal bei sowas dabei zu sein, obgleich es weniger aufregend ist, als man vermuten könnte. Spassig war es aber in den Gesichtern der anderen zu lesen, was sie über uns ungleiches Paar wohl dachten und einigte scheuten auch garnicht zu fragen. Dass ich die Cocktailkarte rauf und runter getrunken habe, hat mir den Abend noch etwas versüsst, wenngleich dies am anderen Tag seinen Tribut forderte...

Dienstag, 13. Dezember 2005

schippchen...

denn irgendwie habe ich den gestern verfassten Beitrag wohl nicht richtig abgespeichert, is jedenfalls dahin. Nunja, schreibe ich ein zweites Mal, Matthew macht nämlich gerade ein gefaktes Nickerchen auf meinem Fussboden.
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In meinem Leben geht es gerade besinnlich-ruhig zu und geniesse die unstressigste Vorweinachtszeit meines Lebens, fernab von Weihnachtsshopping und After-Glühwein Abenden in der Krim, wo ich ja weniger zu meinem Amusement war. Nachdem ich feststellen musste, dass sich über mein Weihnachtsshopping die Post am meisten freuen würde, habe ich mir überlegt, dass ich mein weihnachtsgeld lieber in mich selber investieren werde ,und daran arbeite ich auch gerade stetig.


Und wenns dann so lansam auf Weihnachten zugeht, kommt man ans reflektieren und ich stelle mit erstaunen fest, wie schnell doch die letzten wochen vergangen sind. Eine Bürde des Alters werden jetzt die Älteren, schon weisen Menschen unter uns denken, andererseits kann man sich mit diesem Wissen dann auch fein autosuggerieren, dass die Zeit auch schneller vergeht, wenn man mit Freude etwas erwartet und die wartezeit einem endlos vorkommt...

Meinen original german Adventskalender habe ich ein bisschen unkonventionell auf die Ankunft meines Bruders getimt, dass heisst noch sechs mal schlafen und genauso oft schoki am Morgen. Wir werden das diesjährige Weihnachtsfest in New York verbringen und wir freuen uns beide schon sehr auf das Spektakel. Der weitere verlauf unserer gemeinsamen


Zeit wird dann von unseren überzogenen Konten abhängig gemacht, und gleichzeitg auch vom wetter, denn wenn es so weiterschneit, dann können wir entweder nach Montreal snowshoen oder im Auto hinrutschen. Wäre ja mal was anderes.

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Heute Abend werde ich dann mit Brucie auf irgendeine fashionparty im INviertel torontos gehen. Weiss der teufel, was mich geritten hat, auf die Einladung einzugehen, aber vielleicht wird es ja ganz nett. Werde auf jeden fall berichten.

Ansonsten verbringe ich ab und zu mal die Zeit mit recherche für meine Arbeit und viel Zeit mit Yasmin. Sie ist ein wirklich toller Mensch und ein starker Kontrast zu meinem gewöhnlichen umfeld.
So, muss aber mal los, denn vor lauter Partyfeeling sollte ich ja meine nanny911 pflichten nicht vernachlässigen. Dinner-time and Santa is watching you....

Mittwoch, 7. Dezember 2005

mal wieder full-time mum

-diese Beschreibung wird meinem Status im Augenblick am ehesten gerecht, wenngleich ich dasselbige nun derzeit wirklich nicht anstrebe. Seit Mittwoch treibt sich meine hostfamily in swinging london rum, während ich in den letzten tagen meine zeit hauptsächlich damit verbringe, den kiddies ihr bestest weekend ever zu bescheren. Um dies möglich zu machen, standen ein besuch im playland, weihnachtsfeier im segelclub, kekse backen (ähem) und sleep-over bei der family an. Letzteres war eigentlich dazu gedacht, mir zu ermöglichen, auf eine Geburtstagsparty zu gehen, aber nach vier flaschen wein zu dritt plus den ein oder anderen Gin Tonic habe ich es nur noch in mein Bettchen geschafft und wie das so genau ging, weiss ich auch nicht mehr. Um das Wochenende perfekt zu machen, haben wir die gleiche chose noch einmal wiederholt, und zwar am Sonntagabend, aber da man ja auch noch die auf Kinder aufzupassen hatte, haben wir diesmal die Gin tonic weggelassen. Meine Angst, hier meine trinkfesten Bitburger Wurzeln zu verlieren, scheint also wirklich unbegründet. Tja, sobald die Herrschaften aus dem Haus sind, tanzen die Mäuse auf den Tischen, oder so...

Gott sei dank ist mittlerweile dienstag und ich habe den meisten stress von der backe. Wusste allerdings nicht, dass es so eine Herasuforderung ist, kiddies am morgen pünktlich in die schule zu bringen. Aber auf einer vierspurigen autobahn ein legopferd unter dem sitz wieder hervorzuzaubern ist eben eine kunst für sich, welche man bereitwillig zu lernen gewillt ist, wenn das weinen im hinterteil des convoys auch nicht mehr von der soundanlage übertönt werden kann.

Ansonsten verbringe ich gerade sehr viel Zeit mit Yasmin, und wenn es die Zeit erlaubt, auch mit ihrem Hund

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Ansonsten pendelt sich die temperatur zwischen minus 5 bis minus 10 Grad ein, dabei liegt schön Schnee und eine Sonnenbrille ist ein Muß, nicht nur, um von seiner Marshmallowerscheinung abzulenken.

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