Dienstag, 10. Januar 2006

nebenbei

frauengeschundene männerseele sucht jetzt bald eine
wohnung. also wenn ihr was wisst. 1-2 zkb alleine oder große wg mit willigen
bräuten. findet beides sehr gut. angebote bitte an mich. aber nur ernstgemeinte. ab April

zur abwechslung mal wieder ein bisschen text.

mittlerweile ist bei mir mal alles wieder back to normal. tom ist seit samstag weg und damit auch meine motivation, noch länger hier zu bleiben. Aber es is ja nicht mehr lang und die nächsten drei wochen werde ich damit verbringen, abschied von all den schönen sachen zu nehmen, bis dato verpasstes noch zu erleben und den umsatz der LCBOs noch einmal in die höhe zu treiben.

Aber erstmal gilt es ja, von meinem trip zu den bereits gezeigten fotos zu berichten..

New York ist eine sehr interessante, vielfältige, cosmopolitische, kulturelle und absorbierende metropole. ok, weiss, is nix neues, stimmt aber einfach und dass beschreibt eben auch meinen Eindruck, den ich in den vier tagen bekommen habe. Wir hatten tagtäglich ein Mammutprogramm und tom und ich sind wohl die einzigen menschen in der westlichen welt, die in dieser fressattackengeprägten zeit an gewicht verloren haben, einfach aus dem grund, da wir die stadt zu fuß erkundigen wollten, auch wenn die distanzen nur unwesentlich grösser sind als die von der luke zur lindenstrasse, ausserdem muss man sich in NY entscheiden, ob man gut trinken oder gut essen will, und wer uns kennt, kann sich denken, wozu wir uns entschieden haben. Oder doch nicht? Wie dem auch sei, nebst all den schönen eigenschaften, die diese location zu bieten hat, ist die stadt nicht gerade ein billiges vergnügen. Und das ist noch nett formuliert.

Anyway, unseren Spass hatten wir auf jeden fall, wenngleich der tag des abfluges erstmal mit einem hungover begann, da wir uns den tag davor es nicht nehmen liessen, mit caipi, sekt und rotwein ein vorweihnachtsfest mit meinen sklaventreibern bzw. gasteltern zu verbringen. das Kofferpacken wurde dann erstmal auf den nächsten tag verschoben, musste jedoch bei kerzenlicht stattfinden, da erstmal für ein paar stunden stromausfall herrschte. schlimmer war, dass die katergeplagen alle erstmal auf einen kaffee warten mussten, aber auch das ging vorbei.gut gelaunt und voller vorfreude und einem nervösen magen und noch nervöserem kopfdröhnen haben wir unseren flug unbeschadet überlebt und bezogen am frühen Abend erstmal unsere bleibe-ein hostel in chelsea. Den Abend verbrachten wir dann mit einem netten spaziergang in chelsea und cocktails im cubacafe um die ecke...bis uns die preise uns ins bett schickten. Chelsea ist ein sehr nettes viertel mit vielen kleinen (schwulen-) bars, restaurants und cafes und netten galerien,ausserdem ein guter ausgangspunkt, um die stadt, bzw. einen teil der stadt zu erkunden.

Der nächste tag stand dann ganz im sinne von den typischen touriattraktionen. Vom Empirestatebuilding, bis zum Rockefellercenter über MoMA und central park sowie das bestaunen einiger geschäfte an der fifth avenue war alles dabei. ein gin tonic zwischendurch und ein untypsiches weihnachtsessen beim italiener schlossen unseren heiligen abend ab. Ein bisschen seltsam war es schon, weihnachten so unkonventionell zu verbringen, denn an mir ging völlig vorbei, dass überhaupt weihnachten war. Nur der umstand, dass am ersten weihnachtstag alle attraktionen geschlossen hatten, liess mich das nochmal ins gedächtnis rufen...

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