a try to catch up
bevor ich mal wieder auf die suche nach einer rechtfertigung für das existentielle dilemma der heutigen zeit gehen werde, versuche ich mal wieder, die letzten tage zu rekapitulieren. By the way, der Winter hält gerade Einzug, es schifft seit gestern wie aus Kübeln und es wird auch so langsam richtig kalt. Das Gute an Toronto ist jedoch, dass man von fast jeder Ubahnstation in der innenstadt alles unterirdisch erreichen kann, will heissen, wer keine lust auf kalte luft hat, muss sich auch nicht in dieselbige begeben, da sich im untergrund sämtliche geschäfte befinden. find ich gut, denn ich leide jetzt schon unter der frauenkrankheit, dabei ist es noch nichtmal annährend winter. An dieser Stelle tausend dank an diejenigen, die mir zum Abschied socken geschenkt haben.
Als Esther hier war, tummelten sich die temperaturen immerhin noch so um die 15-20 grad marke, aber das gehört wohl für dieses Jahr nun endgültig der vergangenheit an. Nach ihrem Mammutflug von Frankfurt nach London, wo sie inklusive delay mal schlappe acht stunden aufenthalt hatte, um danach weiter nach toronto zu jetten, kam sie abends um neun uhr erstaunlich frisch hier an und ein sektchen tat dann das seinige für einen ausgiebigen schlaf . Am nächsten tag war erstmal abhängen und quatschen und gin tonic zum mittag angesagt, bevor wir uns an die planung unserer nächsten tage machten. Zwischendurch machten wir noch die bekantschaft eines ältlicheren russischen Klavierstimmers, der uns wohl beide ganz reizend fand, da er abends zum telefon griff und von uns ein paar filmtipps richtung, was wohl, drittes reich haben wollte. DIe Art und Weise, wie er sich damit auseinandersetzte, fanden wir dennoch weitsichtig ung angenehm, wenngleich er erstmal was von hitler und deutscher ordnung schwafelte, um uns im anschluss dann mitzuteilen, dass er bei den liedern der scorpions weinen muss. Darauf mussten wir dann erstnoch was trinken. Aber die freakshow ging noch weiter, denn im anschluss daran kam eric, der den pc von bruce wieder auf vordermann bringen sollte. Eric, ganz dem klischee eines informatikers entsprechend, war dann ein bisschen scary. er sah ziemlich verlaust aus und hatte eine art, die man schlicht und ergreifend am besten mit weird beschreiben kann. Hielt ihn aber dennoch nicht davon ab, mich zu fragen, ob wir mal ausgehen- schön für esther, denn es scheint ihr eine dauerschleife an belustigung zu vermachen. Achja, das ganze erhält auch noch eine steigerung, und zwar in form von daniel, dem ja, was er wohl wirklich ist, weiss niemand so genau. Dazu aber später mehr...
Eigentlich hatten wir einen trip nach Montreal geplant, denn die stadt gilt als die beste location, die kanada so zu bieten hat. Sie ist ungefähr 600 km entfernt, aber wir wollten die reise dennoch auf uns nehmen, da wir uns das europa kanadas nicht entgehen lassen wollten. Schliesslich ist es das flair europiaischer Städte, was ich hier ein wenig vermisse. Es gibt weder viehmarkt-, kornmarkt-, oder hauptmarktplätze, noch eine fussgängerzone. Natürlich lässt sich das historisch erklären, aber an dieser Stelle interessisert mich das wenig. Naja, man kann ja nicht alles haben und in Montreal soll dies ja auch alles zu finden sein. Aber nach ewigem checken der autovermietungen nahmen wir schnell abstand davon, da es einfach zu teuer war. Ist man in Kanada unter 25, kostet einen das Automieten 25 dollar extra und wenn man weiblich ist- frau am steuer, ungeheuer, nochmal 50 dollar. Damit hatten wir natürlich die Arschkarte gezogen. An alle über 25: es gibt auch noch vorteile, alt zu sein!
Nach hin und her und überhaupt haben wir uns dann überlegt, das Auto nur für einen tag zu mieten und den rest der zeit alles mit streetcar, zu Fuß und Ubahn zu erleben. Dies aber auch erst, nachdem wir festgestellt haben, dass eins unserer fahrräder aus der garage geklaut worden ist...
Als Esther hier war, tummelten sich die temperaturen immerhin noch so um die 15-20 grad marke, aber das gehört wohl für dieses Jahr nun endgültig der vergangenheit an. Nach ihrem Mammutflug von Frankfurt nach London, wo sie inklusive delay mal schlappe acht stunden aufenthalt hatte, um danach weiter nach toronto zu jetten, kam sie abends um neun uhr erstaunlich frisch hier an und ein sektchen tat dann das seinige für einen ausgiebigen schlaf . Am nächsten tag war erstmal abhängen und quatschen und gin tonic zum mittag angesagt, bevor wir uns an die planung unserer nächsten tage machten. Zwischendurch machten wir noch die bekantschaft eines ältlicheren russischen Klavierstimmers, der uns wohl beide ganz reizend fand, da er abends zum telefon griff und von uns ein paar filmtipps richtung, was wohl, drittes reich haben wollte. DIe Art und Weise, wie er sich damit auseinandersetzte, fanden wir dennoch weitsichtig ung angenehm, wenngleich er erstmal was von hitler und deutscher ordnung schwafelte, um uns im anschluss dann mitzuteilen, dass er bei den liedern der scorpions weinen muss. Darauf mussten wir dann erstnoch was trinken. Aber die freakshow ging noch weiter, denn im anschluss daran kam eric, der den pc von bruce wieder auf vordermann bringen sollte. Eric, ganz dem klischee eines informatikers entsprechend, war dann ein bisschen scary. er sah ziemlich verlaust aus und hatte eine art, die man schlicht und ergreifend am besten mit weird beschreiben kann. Hielt ihn aber dennoch nicht davon ab, mich zu fragen, ob wir mal ausgehen- schön für esther, denn es scheint ihr eine dauerschleife an belustigung zu vermachen. Achja, das ganze erhält auch noch eine steigerung, und zwar in form von daniel, dem ja, was er wohl wirklich ist, weiss niemand so genau. Dazu aber später mehr...
Eigentlich hatten wir einen trip nach Montreal geplant, denn die stadt gilt als die beste location, die kanada so zu bieten hat. Sie ist ungefähr 600 km entfernt, aber wir wollten die reise dennoch auf uns nehmen, da wir uns das europa kanadas nicht entgehen lassen wollten. Schliesslich ist es das flair europiaischer Städte, was ich hier ein wenig vermisse. Es gibt weder viehmarkt-, kornmarkt-, oder hauptmarktplätze, noch eine fussgängerzone. Natürlich lässt sich das historisch erklären, aber an dieser Stelle interessisert mich das wenig. Naja, man kann ja nicht alles haben und in Montreal soll dies ja auch alles zu finden sein. Aber nach ewigem checken der autovermietungen nahmen wir schnell abstand davon, da es einfach zu teuer war. Ist man in Kanada unter 25, kostet einen das Automieten 25 dollar extra und wenn man weiblich ist- frau am steuer, ungeheuer, nochmal 50 dollar. Damit hatten wir natürlich die Arschkarte gezogen. An alle über 25: es gibt auch noch vorteile, alt zu sein!
Nach hin und her und überhaupt haben wir uns dann überlegt, das Auto nur für einen tag zu mieten und den rest der zeit alles mit streetcar, zu Fuß und Ubahn zu erleben. Dies aber auch erst, nachdem wir festgestellt haben, dass eins unserer fahrräder aus der garage geklaut worden ist...
canadiansusi - 24. Okt, 03:13
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